[1] https://emrawi.org/?Identitare-hangen-Banner-von-EKH-6-7-2020-1014
Auch Charous‘ Auto wurde oft für Demos von den „Identitären“ benutzt. Ein paar Tage nach dem islamistischen Terroranschlag in der Wiener Innenstadt am 02.11.2020, fuhr Charous sein Auto mit Muezzingesang und Schussklängen durch den 09. Bezirk. Kurze Zeit später ging es in Flammen auf [1]. Vielleicht gab es da einen Zusammenhang?
Nun ja, so fragil das Auto, so fragil die Männlichkeit. Charous Realitätsvorstellungen von Antifa und Männlichkeit können wir in folgenden Tweets erahnen: [2]
Dabei war sein Erfolgsziel, wie er in einem Fragebogen selbst angibt, niemals den Bezug zur Realität zu verlieren [3]. Das Hotel in der Löhrgasse 20, welches auch das ein oder andere Mal Ziel antifaschister Ästhetikinterventionen wurde, hat mittlerweile massiv schlechte Googlebewertungen. Ein Tourist bezeichnete es kurz und prägnant als „Trash“. Zuletzt war Charous selbst noch sehr bemüht, die Außenfassade des Hotels zu verschönern und sprayte einen circa zwei Meter langen Penis auf die Wand. Was mit „Schmiererei einer degenerierten und Spiegelbild unserer Jugend versauten Gesellschaft“ gemeint ist, wissen wir bisher nicht so genau. Das Hotel hat jedenfalls schließen müssen.
Charous rassistisches, sexistisches, antisemitisches und grundsätzlich menschenverachtendes Weltbild kann in zahlreichen Tweets belegt werden. Auch die Verbindungen von Charous zu den „Identitären“ und anderen Neonazis wie Georg Immanuel Nagel, Gründer von Pegida in Wien, sind bekannt. Er ist ein gut vernetzter und aktiver Neonazi und mit genau diesem Hintergrundwissen sollte man ihm entsprechend entgegentreten.
[1] https://twitter.com/antifa_w/status/1326092960946118656
[2] https://twitter.com/fpoefails/status/1338772178012082177
https://twitter.com/robertwagner198/status/1244982733987864576/phot
https://twitter.com/fpoefails/status/1297198119852085249
[3] https://www.club-carriere.com/clubcarriere/index.php/branchen/fachbeitraege/userprofile/90267
Am 5. November 2020 wurde ein Aufmarsch der neofaschistischen „Identitären“ in der Wiener Innenstadt blockiert. Die Neonazis der IB Österreich wollten nach dem islamistischen Anschlag in Wien am 2.11.2020 einen Fackelzug durch den 1. Wiener Gemeindebezirk veranstalten und das Attentat für ihre rassistische Hetze instrumentalisieren. Weit sind sie jedoch nicht gekommen, da ihnen sich zahlreiche Antifaschist*innen in den Weg stellten, in den Seitengassen mit Gegenständen Blockaden errichteten und die Rassist*innen somit am Durchkommen hinderten. Der mickrige Zug der Teilnehmer*innen musste in einer der schmalen Gassen rund um den Stephansdom eine 180° Kehrtwende machen und sich unter Polizeischutz nach Hause verzupfen.
Danke an alle Antifaschist*innen, die an diesem Tag gegen den Naziaufmarsch auf der Straße waren. Never let the fascists have the streets!
Frei nach dem Motto des sich ab jenem 2. November in Wien verbreitenden Spruches und Zeichen des Zusammenhalts gegen jegliche Hetze und Terror: „Schleicht’s eich, ihr Oaschlecher!“
Weil es so schön war, nochmals im Video: https://twitter.com/search?q=%23w0511&src=typed_query&f=top
Jan Staudigl kennen wir vor allem von Coronademonstrationen und als Redner für die FPÖ und Freiheitliche Jugend. Er ist ein klassischer Mitläufer der „Identitären Bewegung“, traut er sich doch selten allein an die Öffentlichkeit. Er hat keine tragende Rolle in der IB, ist aber dennoch ein fester Bestandteil der Gruppe. Äußerlich tritt er recht unscheinbar meist in Polohemd und mit schwarzer Sonnenbrille auf, die Haare fesch nach rechts geföhnt. Hin und wieder traut er sich dann auch einen Schlauchschal aufzusetzen oder eine Rauchfackel in die Hand zu nehmen, so zum Beispiel bei einer der Coronademos in Gänserndorf und in Wien.
Grundsätzlich posiert er auf Fotos mit einem breiten Grinsen von Segelohr zu Segelohr. Am bekanntesten ist Staudigl aber sicherlich durch sein verrotztes Gesicht geworden, welches auf Social Media die Runde machte, nachdem er an einer Demonstration teilgenommen hatte.

Sind wir uns mal ehrlich Jan, war es wirklich das Pfefferspray oder dann doch die eigene Unsicherheit und die Angst vor der Antifa, die dich in dem Moment übermannt hat?
Zu seinen Hobbies zählt der 25-jährige Neonazi das Reisen, er fährt zum Beispiel gerne nach Deutschland um den Nazis von der AfD in München beim Wahlkampf zu helfen. Auch ins Burgenland hat er es bereits geschafft, um in Deutschkreuz im Namen der FPÖ Burgenland eine Rede zu halten. Da sein Berufswunsch laut eigenen Angaben auf der Homepage eines Motorcrossunternehmens namens Drag-race Biologe/Zoologe ist, können wir ihm nur empfehlen, das Produzieren von rassistischer Scheiße zu unterlassen und lieber die Scheiße von Tieren wegzuschaufeln.
Über Türchen Nr. 2 heute darf sich Laurenz Großmann freuen. Er ist ebenfalls seit längerem fixer Bestandteil des engeren Identitären Kreises. Er wurde immer wieder im Umfeld der Corona-Demos gesehen, wie er Journalist*innen bedrängte und sie an ihrer Arbeit hinderte. Auch an der rassistischen Performance Mitte März 2022 in der U6 war er beteiligt [1]. Er gibt sich aktivistisch und heroisch und versteckt sich bei Konfrontationen dann doch entweder hinter seinen Gesinnungsgefährten oder weißen Schlauchschals. Da wird der Große Mann im Handumdrehen zur Kleinen Maus, die – laut der Erzählung eines Schulkollegen im Militärrealgymnasium – Sahne zu Butter strampelt. [2]
Seine Liebe zur Unterwürfigkeit und Befehlskette wurde dem 23-jährigen vermutlich bereits im Militärrealgymnasium eingeprügelt. Seine Karriere beim Österreichischen Bundesheer war jedoch eher kurz als steil. Nachdem der Rechtsextremist beim Flyern in der U6 identifiziert wurde, beendete das Bundesheer das Arbeitsverhältnis. [3] Ach Laurenz, obwohl beim Heer so viele rechte Männer rumturnen – selbst denen wurdest du zu viel.
Auch in der Politik hat der junge Großmann sich bereits versucht, nämlich als Klassensprecher seines Jahrgangs im Militärrealgymnasium. Recht viel weiter ist er jedoch nicht gekommen. Selbst bei der ihm ideologisch nahen FPÖ bekommt er keine Sprechrolle, sondern lediglich den Platz am Fußabstreifer, beispielsweise beim Bundesparteitag der FPÖ 2022 als Bodyguard.
In seiner Freizeit klettert Laurenz Großmann außerdem ganz mutig auf Gerüsten herum, um ein bisschen Aktivist zu spielen. Dabei trägt er gerne Sonnenbrillen, die ihn eher in der Technoszene der frühen 2000er vermuten lassen. Daher unser Appell: Laurenz, lass den Versuch großdeutscher Arier zu sein, mach dich locker und geh mal richtig feiern. Nazis braucht kein Mensch.
[2] Goldener Ringträger der 49er Lukas Forsthuber:,, Zwei kleine Mäuse fallen in einen Topf voll Sahne. Die eine Maus gibt bald auf und ertrinkt. Die zweite Maus gibt nicht auf und strampelt so lange bis sie die Sahne in Butter verwandelt hat und klettert raus. Meine Damen und Herren, der 49 Jahrgang steht vor Ihnen als die zweite Maus. Es lebe das Militärrealgymnasium, es lebe der 49. Jahrgang!“
Andre Stranzinger ist Vorstandsmitglied der Freiheitlichen Jugend Oberösterreich. Da Stranzi oder blue_vision_photography -er hat Ahnung von knallenden Namen- fotografiert gern Landschaften, Wiesen, Berge und Kirchen, verwendet dabei viel zu viele Filter und schrecklich pathetische und beschissene Hashtags -nur zwei von vielen: „feelaustria“ und „alphamale“- , treibt natürlich auch gern Sport -am Liebsten beim Stadtlauf in Ried im Innkreis- und wäre wohl am liebsten Feuerwehrmann geworden. Nach seiner wenig erfolgreichen Karriere in der Jugendfeuerwehr in St. Martin hat er es aber dann doch nur zum Bankangestellten gebracht. In der Sparkasse Wels -Ringstraße 27- empfängt er gerne Besuch während den Öffnungszeiten von Montag bis Freitag zwischen 08.30 und 16.30 Uhr. Für alle die etwas scheu sind: ihr erreicht den Feuerwehrmann Stranzinger auch unter seiner Telefonnummer in der Arbeit unter +43 (0)5 0100 6 – 45009.
Im Internet scheint sich da Stranzi überdies besonders wohl zu fühlen. Neben seinem Fotoblog schreibt er gerne Stellungnahmen zu Ministerialentwürfen des Parlaments -am liebsten verteidigt er dort die Menschenrechte gegen die bösen Corona-Maßnahmen- oder kommentiert und bewertet noch lieber, ja wirklich leidenschaftlich Restaurants und Bars. Wer schon immer wissen wollte, wie es sich in der Jausenstation „Zur Eule“ Manuela Haslinger – Tumeltsham im Bezirk Ried im Innkreis isst, darf sich auf Andre verlassen. Von ihm gibt es fünf Sterne: „Schöner Gastgarten und nette Bedienung“. Den Gasthof Frixeder dagegen fand er nicht ganz so toll -nur vier Sterne: „Ein bisschen in die Jahre gekommen, das Essen ist jedoch gut und mit einer Runde Kegeln kann man auch nichts falsch machen.“ Ob er es noch zum Restauranttester schafft?