Türchen Nr. 8: Rene Alexander Friedrich

Rene Alexander Friedrichs Weltanschauungen sind genauso verkehrt, wie er sein Cappy meist trägt. Ende 2021 war er einer der Idioten, die in Linz die Erzdiözese stürmten, um gegen ein Denkmal zur Gewalt an migrantischen Personen zu protestieren. Selbst vermummt ist er unschwer an seiner Körpergröße zu erkennen, nicht vermummt auch an seinem Schnäuzer.
Generell scheint Friedrich ein Fisch im Strom von Menschenverächtern zu sein -auch als Teil der rassistischen Aktion am Marcus Omofuma Denkmal. Bei dieser zogen die Nazis den Tod des durch Bullen ermordeten Marcus Omofuma durch den Dreck. Ansonsten ist Friedrich bei zahlreichen Veranstaltungen der „Identitären“ immer wieder anzutreffen: bei Kundgebungen in der Wiener Innenstadt, bei Vorträgen oder rassistischen Aufmärschen an der Grenze. Noch lieber schmeißt er sich für Wanderungen auf den Kahlenberg gemeinsam mit seinen Kameraden in seine schönsten Lederhosen.
Rene Alexander Friedrich, bei dem die Grenze zwischen Vor- und Nachname genauso fraglich ist, wie sein Verstand, ist selbst allerdings nicht sonderlich hart im Nehmen. Nach den gesunden antifaschistischen Watschen, welche er kassierte, sprach er vor Gericht von psychischen Problemen, die ihn seitdem ständig verfolgen würden. Tja Rene/Alexander/Friedrich: Nazi sein, heißt Probleme bekommen!
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Türchen Nr. 7: Andrej Pavan

Andrej beteiligte sich schon früh an Demonstrationen der „Identitären“. Gerne zeigt er sein einziges Tattoo: eine Odal-Rune (7. SS-Freiwilligen-Gebirgs-Division „Prinz Eugen“). Immer wieder taucht der Burschenschafter auf Kundgebungen und Demonstrationen auf, bleibt ansonsten aber weitestgehend unter dem Radar. 
Auf Twitter träumt der Faschist Andrej von Selektionen [2], sonstigen NS-verherrlichenden, rassistischen und antisemitischen Bullshit. Am Liebsten posiert er für die Kamera mit faschistischer Symbolik. 
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Türchen Nr. 6: Fabian Rusnjak und Philipp Huemer

Fabian Rusnjak gehört seit der ersten Stunde zu den „Identitären“ in Wien. Zunächst noch mit Alexander Markovics in der „Wiener Identitären Richtung“ („W.I.R.“), welche sich dann, einschließlich der Übernahme von Codes und Symboliken des französischen Ablegers „Generation Identitaire“, auf Drängen von Martin Sellner, in „Identitäre Bewegung“ umbenannte. Er und sein Freund und Mitbewohner Philipp Huemer übten und üben mitunter weiterhin Positionen im Vorstand der „Identitären“ aus: Rusnjak war jedenfalls zwischen 2012-2015 Kassier, Huemer später Leiter der „IB Wien“. Neben Martin Sellner galten und gelten beide als bekannteste Gesichter der Gruppe. Auch gemeinsam -ausgerüstet mit Gürteln und Schlagstöcken- attackierten Huemer und Rusnjak Anfang 2016 Antifaschist*innen in Graz [1]. Schon 2015 war Philipp Huemer Redner der „Identitären“ bei einer rechtsextremen Kundgebung am Ballhausplatz. Er war und ist regelmäßig bei Aktionen der Gruppe in führender Funktion zu sehen, trat auch schon öfter als Ordner auf rechtsextremen Demonstrationen auf. Außerdem leitet er bis heute Camps und Lager der „Identitären“ und war zuletzt beim Bundeskongress der AfD-Jugend in Apolda für das IB-Format „Heimatkurier“ aktiv. Rusnjak wiederum ist öfter mit Kamera anzutreffen.
Gern zeigt sich der Bundesheersoldat Fabian Rusnjak auch gemeinsam mit Funktionären der Freiheitlichen Partei, so nahm er zusammen mit dem ehemaligen Wiener Vizebürgermeister Dominik Depp -äh, Nepp- 2019 an einem Stammtisch der Freiheitlichen Jugend teil [2]. Auf Instagram inszeniert sich der Scharfschütze des Bundesheeres gerne martialisch in Uniform, das Hashtag-Game scheint er auch bestens zu beherrschen -wir sagen nur #militarylife. Dass sich Rechtsextreme im Heer herumtreiben, ist so bedenklich wie altbekannt. So gern Rusnjak die Grenzen Österreichs und Europas schützt -selbst war er auf Außeneinsatz im Kosovo-, dürfte er mit der Offenheit seines Bruders nicht ganz so gut klar kommen. Dieser bewirbt auf seinem CouchSurfing-Profil schließlich seine Weltoffenheit und die große Freude, neue Menschen aus der ganzen Welt kennen zu lernen. Und weil Rusnjak ja schließlich Sport wichtig ist, auch schon während seiner Schulzeit am Oberstufenrealgymnasium Hegelgasse 14- spielte er Feld- und Hallenhockey, zwischen 2010 und 2011 beim „Iron Spiders Hockeyclub“. 
Phillip Huemer trainiert natürlich auch gern. Und wie das echte Männer eben so machen, badet er im Winter bei Eis und Kälte gerne sonntag früh gegen 10 Uhr in der alten Donau bei den Stegen, gelegentlich auch mit seinem Planschkumpel Joshua Hahn. Am Liebsten übrigens parkt er gleich nebenan noch seinen schicken schwarzen Audi Q5. Über Besuch freut er sich dort ganz sicher. Seine Kleidung -samt Autoschlüssel, Geldtasche und Handy- legt er übrigens gern am Steg ab. Ob das eine Einladung zum Diebstahl ist? Besonders schlau stellt sich Huemer sowieso nicht an. 2020 gab er und andere Funktionäre der neofaschistischen „Identitären“ relativ freizügig Informationen über die „Bewegung“ einem vermeintlichen Interessenten preis [3]. Mit vertraulichen Informationen nimmt es Huemer aber ohnehin nicht allzu genau. Auf der Baustelle des Schimmelkellers der Faschist*innen in Wien-Margareten erzählte er höchst auskunftsfreudig über die vielen Pläne der Gruppe mit dem Keller.
Was es am Ende noch zu sagen gibt? Weil sich Huemer und Rusnjak so gut verstehen, sie sich damit verdient ein Türchen sogar teilen dürfen, haben sie ihre Verbindung nicht nur im gemeinsamen Haushalt, der politischen Arbeit, sondern auch gleich in einem gemeinsamen Unternehmen -der Wiener Thymos AG [4]- gefunden. Gemeinsam werben sie für die Generierung von Fachkräften für das Handwerksgewerbe. Mit Marketingwissen wollen sie jetzt helfen, na herzlichen Glückwunsch!
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Türchen Nr. 5: Christian Charous

Der Wiener Immobilienhändler und Bauunternehmer Christian Charous ist bekennender Teil der „Identitären“. Gerne stellt er ihnen seine Räumlichkeiten zur Verfügung. So gehört zum Beispiel der Keller im 5. Bezirk in der Ramperstorffergasse 31 ihm, welcher regelmäßig von „Identitären“ als Raum für Veranstaltungen, Kampfsporttrainings (immer Donnerstag abends) und als Vernetzungsraum genutzt wird. Auch offline tummelt sich Charous gern bei den „Identitären“ herum. So war er am Karlsplatz, mit Messer bewaffnet, als die „Identitären“ eine Kundgebung der SJ stören wollten, beteiligte sich mehrmals an Kundgebungen in der Wiener Innenstadt oder an „identitären“ Demonstrationen am Kahlenberg.

Auch Charous‘ Auto wurde oft für Demos von den „Identitären“ benutzt. Ein paar Tage nach dem islamistischen Terroranschlag in der Wiener Innenstadt am 02.11.2020, fuhr Charous sein Auto mit Muezzingesang und Schussklängen durch den 09. Bezirk. Kurze Zeit später ging es in Flammen auf [1]. Vielleicht gab es da einen Zusammenhang?  

Nun ja, so fragil das Auto, so fragil die Männlichkeit. Charous Realitätsvorstellungen von Antifa und Männlichkeit können wir in folgenden Tweets erahnen: [2] 


Dabei war sein Erfolgsziel, wie er in einem Fragebogen selbst angibt, niemals den Bezug zur Realität zu verlieren [3]. Das Hotel in der Löhrgasse 20, welches auch das ein oder andere Mal Ziel antifaschister Ästhetikinterventionen wurde, hat mittlerweile massiv schlechte Googlebewertungen. Ein Tourist bezeichnete es kurz und prägnant als „Trash“. Zuletzt war Charous selbst noch sehr bemüht, die Außenfassade des Hotels zu verschönern und sprayte einen circa zwei Meter langen Penis auf die Wand. Was mit „Schmiererei einer degenerierten und Spiegelbild unserer Jugend versauten Gesellschaft“ gemeint ist, wissen wir bisher nicht so genau. Das Hotel hat jedenfalls schließen müssen. 

Charous rassistisches, sexistisches, antisemitisches und grundsätzlich menschenverachtendes Weltbild kann in zahlreichen Tweets belegt werden. Auch die Verbindungen von Charous zu den „Identitären“ und anderen Neonazis wie Georg Immanuel Nagel, Gründer von Pegida in Wien, sind bekannt. Er ist ein gut vernetzter und aktiver Neonazi und mit genau diesem Hintergrundwissen sollte man ihm entsprechend entgegentreten.

[1] https://twitter.com/antifa_w/status/1326092960946118656

[2] https://twitter.com/fpoefails/status/1338772178012082177

https://twitter.com/robertwagner198/status/1244982733987864576/phot

https://twitter.com/fpoefails/status/1297198119852085249

[3] https://www.club-carriere.com/clubcarriere/index.php/branchen/fachbeitraege/userprofile/90267

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Türchen Nr. 4: Block it!

Am 5. November 2020 wurde ein Aufmarsch der neofaschistischen „Identitären“ in der Wiener Innenstadt blockiert. Die Neonazis der IB Österreich wollten nach dem islamistischen Anschlag in Wien am 2.11.2020 einen Fackelzug durch den 1. Wiener Gemeindebezirk veranstalten und das Attentat für ihre rassistische Hetze instrumentalisieren. Weit sind sie jedoch nicht gekommen, da ihnen sich zahlreiche Antifaschist*innen in den Weg stellten, in den Seitengassen mit Gegenständen Blockaden errichteten und die Rassist*innen somit am Durchkommen hinderten. Der mickrige Zug der Teilnehmer*innen musste in einer der schmalen Gassen rund um den Stephansdom eine 180° Kehrtwende machen und sich unter Polizeischutz nach Hause verzupfen. 

Danke an alle Antifaschist*innen, die an diesem Tag gegen den Naziaufmarsch auf der Straße waren. Never let the fascists have the streets!

Frei nach dem Motto des sich ab jenem 2. November in Wien verbreitenden Spruches und Zeichen des Zusammenhalts gegen jegliche Hetze und Terror: „Schleicht’s eich, ihr Oaschlecher!“

Weil es so schön war, nochmals im Video: https://twitter.com/search?q=%23w0511&src=typed_query&f=top

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Türchen Nr. 3: Jan Staudigl

Staudigl als Redner auf einer Kundgebung in Deutschkreutz 14.11.2021

Jan Staudigl kennen wir vor allem von Coronademonstrationen und als Redner für die FPÖ und Freiheitliche Jugend. Er ist ein klassischer Mitläufer der „Identitären Bewegung“, traut er sich doch selten allein an die Öffentlichkeit. Er hat keine tragende Rolle in der IB, ist aber dennoch ein fester Bestandteil der Gruppe. Äußerlich tritt er recht unscheinbar meist in Polohemd und mit schwarzer Sonnenbrille auf, die Haare fesch nach rechts geföhnt. Hin und wieder traut er sich dann auch einen Schlauchschal aufzusetzen oder eine Rauchfackel in die Hand zu nehmen, so zum Beispiel bei einer der Coronademos in Gänserndorf und in Wien. 

Staudigl auf einer Corona Demonstration 11.12.2021
Staudigl in Gänserndorf am 25.02.2022

Grundsätzlich posiert er auf Fotos mit einem breiten Grinsen von Segelohr zu Segelohr. Am bekanntesten ist Staudigl aber sicherlich durch sein verrotztes Gesicht geworden, welches auf Social Media die Runde machte, nachdem er an einer Demonstration teilgenommen hatte.

Sind wir uns mal ehrlich Jan, war es wirklich das Pfefferspray oder dann doch die eigene Unsicherheit und die Angst vor der Antifa, die dich in dem Moment übermannt hat? 

Zu seinen Hobbies zählt der 25-jährige Neonazi das Reisen, er fährt zum Beispiel gerne nach Deutschland um den Nazis von der AfD in München beim Wahlkampf zu helfen. Auch ins Burgenland hat er es bereits geschafft, um in Deutschkreuz im Namen der FPÖ Burgenland eine Rede zu halten. Da sein Berufswunsch laut eigenen Angaben auf der Homepage eines Motorcrossunternehmens namens Drag-race Biologe/Zoologe ist, können wir ihm nur empfehlen, das Produzieren von rassistischer Scheiße zu unterlassen und lieber die Scheiße von Tieren wegzuschaufeln. 

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Türchen Nr. 2: Laurenz Großmann

Großmann auf einer Coronademonstration

Über Türchen Nr. 2 heute darf sich Laurenz Großmann freuen. Er ist ebenfalls seit längerem fixer Bestandteil des engeren Identitären Kreises. Er wurde immer wieder im Umfeld der Corona-Demos gesehen, wie er Journalist*innen bedrängte und sie an ihrer Arbeit hinderte. Auch an der rassistischen Performance Mitte März 2022 in der U6 war er beteiligt [1]. Er gibt sich aktivistisch und heroisch und versteckt sich bei Konfrontationen dann doch entweder hinter seinen Gesinnungsgefährten  oder weißen Schlauchschals. Da wird der Große Mann im Handumdrehen zur Kleinen Maus, die – laut der Erzählung eines Schulkollegen im Militärrealgymnasium – Sahne zu Butter strampelt. [2]

Seine Liebe zur Unterwürfigkeit und Befehlskette wurde dem 23-jährigen vermutlich bereits im Militärrealgymnasium eingeprügelt. Seine Karriere beim Österreichischen Bundesheer war jedoch eher kurz als steil. Nachdem der Rechtsextremist beim Flyern in der U6 identifiziert wurde, beendete das Bundesheer das Arbeitsverhältnis. [3] Ach Laurenz, obwohl beim Heer so viele rechte Männer rumturnen – selbst denen wurdest du zu viel. 

Auch in der Politik hat der junge Großmann sich bereits versucht, nämlich als Klassensprecher seines Jahrgangs im Militärrealgymnasium. Recht viel weiter ist er jedoch nicht gekommen. Selbst bei der ihm ideologisch nahen FPÖ bekommt er keine Sprechrolle, sondern lediglich den Platz am Fußabstreifer, beispielsweise beim Bundesparteitag der FPÖ 2022 als Bodyguard. 

Laurenz Großmann beim Heer
Großmann als Fußabstreifer bei der FPÖ

In seiner Freizeit klettert Laurenz Großmann außerdem ganz mutig auf Gerüsten herum, um ein bisschen Aktivist zu spielen. Dabei trägt er gerne Sonnenbrillen, die ihn eher in der Technoszene der frühen 2000er vermuten lassen. Daher unser Appell: Laurenz, lass den Versuch großdeutscher Arier zu sein, mach dich locker und geh mal richtig feiern. Nazis braucht kein Mensch.

[1] https://www.derstandard.de/story/2000135041311/bundesheeroffiziere-mit-antisemitischem-telegram-auftritt

[2] Goldener Ringträger der 49er Lukas Forsthuber:,, Zwei kleine Mäuse fallen in einen Topf voll Sahne. Die eine Maus gibt bald auf und ertrinkt. Die zweite Maus gibt nicht auf und strampelt so lange bis sie die Sahne in Butter verwandelt hat und klettert raus. Meine Damen und Herren, der 49 Jahrgang steht vor Ihnen als die zweite Maus. Es lebe das Militärrealgymnasium, es lebe der 49. Jahrgang!“

[3] https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000139426308/identitaerer-als-fpoe-tuersteher-und-ein-kuessel-mann-als-leibwaechter

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Türchen Nr. 1: Andre Stranzinger

Andre Stranzinger ist Vorstandsmitglied der Freiheitlichen Jugend Oberösterreich. Da Stranzi oder blue_vision_photography -er hat Ahnung von knallenden Namen- fotografiert gern Landschaften, Wiesen, Berge und Kirchen, verwendet dabei viel zu viele Filter und schrecklich pathetische und beschissene Hashtags -nur zwei von vielen: „feelaustria“ und „alphamale“- , treibt natürlich auch gern Sport -am Liebsten beim Stadtlauf in Ried im Innkreis- und wäre wohl am liebsten Feuerwehrmann geworden. Nach seiner wenig erfolgreichen Karriere in der Jugendfeuerwehr in St. Martin hat er es aber dann doch nur zum Bankangestellten gebracht. In der Sparkasse Wels -Ringstraße 27- empfängt er gerne Besuch während den Öffnungszeiten von Montag bis Freitag zwischen 08.30 und 16.30 Uhr. Für alle die etwas scheu sind: ihr erreicht den Feuerwehrmann Stranzinger auch unter seiner Telefonnummer in der Arbeit unter +43 (0)5 0100 6 – 45009. 

Andre Stranzinger auf einer Coronademonstration am 11.12.2021

Im Internet scheint sich da Stranzi überdies besonders wohl zu fühlen. Neben seinem Fotoblog schreibt er gerne Stellungnahmen zu Ministerialentwürfen des Parlaments -am liebsten verteidigt er dort die Menschenrechte gegen die bösen Corona-Maßnahmen- oder kommentiert und bewertet noch lieber, ja wirklich leidenschaftlich Restaurants und Bars. Wer schon immer wissen wollte, wie es sich in der Jausenstation „Zur Eule“ Manuela Haslinger – Tumeltsham im Bezirk Ried im Innkreis isst, darf sich auf Andre verlassen. Von ihm gibt es fünf Sterne: „Schöner Gastgarten und nette Bedienung“. Den Gasthof Frixeder dagegen fand er nicht ganz so toll -nur vier Sterne: „Ein bisschen in die Jahre gekommen, das Essen ist jedoch gut und mit einer Runde Kegeln kann man auch nichts falsch machen.“ Ob er es noch zum Restauranttester schafft?

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Antifa Adventskalender 2022

Der erste Advent liegt hinter uns, die besinnliche Zeit des Jahres beginnt. 

Für einige Faschos wird der letzte Monat des Jahres allerdings nicht nur Erfreuliches mit sich bringen. Genauso wenig wie ihre menschenverachtende Ideologie, gehen für sie die damit verbundenen Probleme in den Winterschlaf. Wir ergreifen die Initiative und dürfen euch mit einem Geschenk zum Jahresende erfreuen, einem ganz besonderen Adventskalender. Vom 01. bis zum 24. Dezember öffnen wir jeden Tag ein Türchen und stellen euch ein paar interessante Persönlichkeiten der Wiener Faschoszene vor. Antifaschistische und linke Proteste gegen diese Faschos dürfen dabei natürlich ebenso nicht fehlen.

Die Freude ist groß! Wir bringen Licht ins Dunkel der reaktionären Strukturen in Wien und Österreich und sorgen dafür, dass das Jahr 2022 für sie beschissen endet.

Ein antifaschistisches HO HO HO!

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Nice to beat you again – Patriotisches Zentrum in Wien Margareten verhindern!

Die „Identitäre Bewegung“ geht dem Ende zu, die Entwicklungen der letzten Zeit deuten auf einen Abwärtstrend hin.

Um nicht komplett in der Bedeutungslosigkeit zu versinken, sollen jetzt schon Strukturen aufgebaut werden für die zukünftige Generation an FaschistInnen.

Nachdem sich die „Identitären“ nicht mehr sehr sicher fühlen in dem Hostel von Christian Charous in der Löhrgasse in Wien Rudolfsheim-Fünfhaus, wollen sie nun in einem anderen Stadtteil Fuß fassen.

Dank den Informationen der faschistischen Plaudertasche Philipp Huemer wurde bekannt, dass an einem zukünftigen patriotischen Zentrum gearbeitet wird.

Natürlich wollen die „Identitären“ nicht, dass der Ort bekannt wird, da die Räume in Ruhe erbaut werden sollen, damit dann klammheimlich und schnell eine Eröffnung stattfinden kann.

Aber da Philipp Huemer jetzt schon davon spricht und ihm das Projekt so am Herzen liegt, wollen wir etwas nachhelfen und einfach bekanntgeben wo es gerade errichtet wird.

Derzeit arbeitet Philipp Huemer mit einer handvoll Unterstützer in Räumlichkeiten in der Ramperstorffergasse 31, 1050 Wien. Diese liegen im Keller und sind über einen eigenen, direkten Eingang auf die Ramperstorffergasse zugänglich.

Die Fortschritte gehen sehr schleppend voran, laut eigenen Aussagen arbeiten die „Identitären“ schon zwei Jahre daran.
Aus antifaschistischer Perspektive ist es notwendig, jetzt zu handeln!

Dieses Zentrum kann im besten Fall nie eröffnen. Um das zu erreichen, redet mit euren Genoss*innen und Freund*innen darüber. Organisiert Widerstand im Grätzl!

Was ein „identitäres Zentrum“ bedeutet zeigt das gescheiterte „Hausprojekt Flamberg“ in Halle. Solche Orte dienen als Vernetzungs- und Veranstaltungräumlichkeiten der extremen Rechten und von solchen Orten gehen Angriffe auf Menschen aus, welche nicht ins Weltbild dieser NeofaschistInnen passen.

Ausnahmsweise darf man in diesem Fall sogar auf am Boden liegende treten, um der „Identitären Bewegung“ endgültig den Rest zu geben.

PS: Danke Philipp für deine Informationen, du bist wirklich noch blöder als du aussiehst.

 

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